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5 Gründe, warum Frauen die besseren Investorinnen sind

Sind Frauen bessere Investorinnen als Männer? Wir denken: Ja.

Es ist wahrscheinlich nicht wirklich eine Überraschung, dass Männer derzeit den Finanzhandel und die Investmentbranche dominieren. Eine Studie aus dem Jahr 2021 ergab jedoch, dass weibliche Anlegerinnen im Durchschnitt 40 Basispunkte oder 0,4 % besser abschneiden als ihre männlichen Kollegen.

Wir wollen dem Ganzen mal etwas genauer auf den Grund gehen. Im Folgenden findet ihr unsere fünf Gründe, warum wir glauben, dass Frauen nicht nur in Bezug auf die Performance die besseren Anlegerinnen sind, sondern auch in Bezug auf ihren positiven Einfluss auf die Welt.

1. Frauen nehmen sich Zeit für die Recherche ihrer Investitionen

Studien zufolge verbringen weibliche Anlegerinnen mehr Zeit mit der Recherche für ihre Anlageentscheidungen.

Es stimmt zwar, dass Frauen bei ihren Investitionen weniger Risiken eingehen als Männer, aber das bedeutet nicht, dass sie risikoscheu sind. Stattdessen investieren sie einfach häufiger als Männer mit einem angemessenen Risikoniveau. Das Ergebnis sind bessere Anlageergebnisse.

In einer Umfrage gaben 51 % der weiblichen Anlegerinnen an, dass ihr Ziel der “Kapitalerhalt” sei, während nur 32 % der männlichen Anleger dies angaben.

2. Frauen leihen sich seltener Geld

Wenn es um Investitionen geht, bedeutet das geschlechtsspezifische Lohngefälle, dass Frauen in der Regel weniger Geld zum Investieren haben. Aber sie nehmen auch seltener Kredite auf - und das ist eine sehr gute Sache.

Nach Angaben der Weltbank nehmen Frauen mit 16 % geringerer Wahrscheinlichkeit als Männer einen Kredit für eine Hochzeit, Gesundheitskosten oder einen Hausbau auf. Die Tatsache, dass Männer eher Kredite aufnehmen, um ihre Investitionen zu finanzieren, macht sie anfälliger für Marktschwankungen. Bei einem Börsenkrach können sie mit leeren Händen dastehen.

Persönliche Finanzexperten sagen gerne, dass Ersparnisse anfangs einen viel größeren Teil des Anlageportfolios eines Anfängers ausmachen als Renditen. Das hilft auch Frauen in der Anfangsphase, wenn sie gerade erst mit dem Investieren begonnen haben, gleiche Bedingungen zu schaffen.

3. Frauen sind die besseren langfristigen Anlegerinnen

Im Gegensatz zu geschlechtsspezifischen Stereotypen sind Frauen weniger emotional und neigen dazu, an ihren Investitionsplänen festzuhalten, auch wenn die Aktienmärkte auf und ab gehen, während Männer häufiger direkt reagieren.

Es hat sich mehrfach gezeigt, dass die meisten Anleger_innen, die versuchen, den Markt zu timen und ihn zu überlisten, schlechter abschneiden und Geld verlieren, als wenn sie ihre Anlagen einfach nur halten. Der Ansatz “Kaufen und Halten” funktioniert für die meisten Anleger_innen am besten - und Frauen folgen ihm instinktiv.

Eine Umfrage aus dem Jahr 2017 zeigte, dass nur 9 Prozent der Frauen glaubten, dass sie als Anlegerinnen besser abschneiden würden als Männer. Paradoxerweise könnte dieser Mangel an (Über-)Vertrauen auch ein Grund sein, der sie zu besseren Investorinnen macht.

4. Frauen vertrauen eher einem Profi

Laut der Fidelity-Studie 2021 über Frauen und Investitionen stimmen 86 % der Frauen der Aussage zu, dass die Verwaltung ihrer Anlagen durch Fachleute das Leben weniger stressig macht.

Darüber hinaus sind Frauen eher bereit, Finanzberatung in Anspruch zu nehmen, wenn sie eine positive Beziehung zu einem Berater aufgebaut haben. Sie schätzen Finanzberater, die sie beim Lernen unterstützen und einen sicheren Raum für sie schaffen.

69 % der Frauen gaben an, dass die wichtigste Eigenschaft eines idealen Finanzberaters darin besteht, “so zu kommunizieren, dass ich es verstehe”.

Daher werden Anlegerinnen-Communities um Instagram-Influencer oder Blogger immer beliebter.

5. Weibliche Anlegerinnen investieren häufiger auf Basis ihrer Werte

In einem Punkt sind sich die meisten Theorien und Studien einig: Frauen investieren im Einklang mit ihren Werten.

Nach Angaben des Center for Talent Innovation sind 88 % der Frauen bereit, in Organisationen zu investieren, die das soziale Wohlergehen fördern. Mit anderen Worten: 9 von 10 Frauen würden nachhaltige Investitionen in ihrem Portfolio in Betracht ziehen!

Da nachhaltiges Investieren eine der stärksten Möglichkeiten ist, wie der oder die Einzelne die Welt um sich herum beeinflussen kann, haben Frauen eine enorme Chance, die Welt zu einem besseren Ort für die nächsten Generationen zu machen.

In diesem Sinne: Weiter so, Mädels!

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